Mit Bettermarks einfacher Mathe lernen

Mit dem Schulfach Mathematik haben die meisten Schüler ihre Probleme. Aktuelle Studien belegen, dass ca. 80% des Nachhilfebedarfs in Mathe entsteht. Einerseits ist die Nachfrage nach Hilfsmitteln enorm groß andererseits lassen sich mathematische Inhalte durch ihre Anhängigkeiten optimal miteinander verknüpfen und können leichter als andere Themen dargestellt werden. Das haben auch die Jungs von bettermarks erkannt.

 

Bettermarks ist ein Online-Lernsystem für Schulmathematik. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin ist aus einem Gründerteam um Arndt Kwiatkowski, Marianne Voigt und Christophe Spéroni entstanden. Das Team besteht aus Mathematikern, Pädagogen, Didaktikern, Software-Entwicklern und erfahrenen Internetunternehmern. Unter http://www.de.bettermarks.com/ führt das Lernsystem Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schulformen effizient zu besseren Kenntnissen und Schulnoten in Mathematik. Das System erkennt die Stärken und Schwächen jedes einzelnen Schülers und erstellt ein individuelles Leistungsprofil. Auf dieser Basis stellt bettermarks für jeden Einzelnen die genau passenden Arbeitspakete zusammen. Bei jedem Rechenschritt bietet das System dem Schüler oder der Schülerin konkrete Hilfestellung, damit sich der User gemäß seines Tempos und ganz ohne Druck eigenständig verbessern kann.

 

Einen ersten Eindruck vom System erhaltet ihr im folgenden Screenshot, welcher einen Lösungsweg bei der Addition von Brüchen darstellt. 

 Addition mit Brüchen

 

 

Seit Anfang September befindet sich bettermarks in der geschlossenen Testphase. Im Rahmen eines Pilotschulprojekts, an dem rund 100 Schulklassen und 35 Schulen in ganz Deutschland teilnehmen, werden die Funktionalitäten von bettermarks erstmals umfassend in der Schulpraxis getestet. Die Testphase endet Mitte November. Bis dahin wird das internetgestützte Lernsystem von Lehrern und Schülern der Pilotschulen als unterrichtsbegleitendes Übungsmittel eingesetzt.

 Voraussichtlich ab November 2009 startet dann bettermarks in eine offene Testphase und ist dann für jeden zugänglich. Zum Start wird das System den vollständigen Lernstoff für die vierten, fünften und sechsten Klassen aller Bundesländer und Schultypen bereitstellen. Aber bereits 2011 wird bettermarks die gesamte Schulmathematik umfassen. Der Einsatz von bettermarks im Unterricht wird kostenlos sein.

 Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung von bettermarks und wünschen allen Schülern viel Spaß beim Mathe lernen @ http://www.de.bettermarks.com/

Bildungsbrunch

Am Mittwoch war ich beim Bildungsbrunch, einem Netzwektreffen der E-Learning Bohème in Berlin. Basti Hirsch hat die Veranstaltung angeschoben. Ziel des Events ist es die Leute aus Berlin, die sich mit Web2.0&Bildung beschäftigen zu vernetzen. Erwartungsgemäß war das Bildungsbrunch, dann auch ein “inzestuöses” Treffen, wie Stephan von Sofatutor meinte. Im Prinzip kannten sich alle schon vorher, was aber trotzdem sehr nett war. Ein neues Gesicht war für mich Hannes von Bildungsrepublik. Er arbeitet grade an einem akademischen Videoporal für Hochschulen.

Basti will das Bildungsbrunch jetzt regelmäßig einmal im Monat abhalten. Es ist bereits ein Wiki aufgesetzt in dem jeder mitarbeiten kann, der Lust hat das Treffen zu gestalten. Angedacht sind auch Referenten, die Vorträge zu verschiedenen Themen halten. Über den Inhalt dieser Vorträge wurde heftig diskutiert Literaltenmelu meinte man sollte nicht zu technisch werden, damit sich auch angehende Lehrer wie ihre Kommilitonen angesprochen fühlen. Sie sagte, dass sie Inhalte wie: “Wie starte ich einen Blog” meine. Dem hielt Andreas von Sofatutor entgegen, dass er zu solchen Vorträgen nicht kommen würde, weil ihm das einfach zu trivial wäre. Diese Meiung unterstrich Anja C. Wagner von Edufuture und betonte, dass man doch beim Inhalt der Veranstaltung auf den technlologischen Inhalt achten sollte, da sonst jeder kommt der sich grade für Bildung interessiert und das würde wohl sehr weit führen.

Alles in allem eine nettes Event zu dem ich wieder gehen werde.

Scoyo im TV

Kürzlich hat Scoyo das erste mal eine TV Werbung auf RTL/VOX ausgestrahlt. Der Werbespot ist verknüpft mit einem Sonderangebot: 3 Monate Scoyo für 9,99€. Das ist doch mal ein netter Preis.

Ich selbst war bei Scoyo-Betatester und kann deshalb ein bisschen vom Portal erzählen:
Scoyo ist eine Plattform für spielerisches Lernen und Videolernen. Ähnlich wie Sofatutor bietet man auch bei Scoyo Lernvideos an. Der große Unterschied ist nur, dass es sehr aufwändig produzierter Content ist und im Gegensatz zu Sofatutor nicht user-generated. Der Zuschauer erhält dafür, dann aber auch Videos die professionell animiert sind. Alle Clips sind im Mangastil gehalten und extrem bunt. Ob eine solche Darstellung die Schüler fesselt oder eher ablenkt vermag ich nicht zu beurteilen.

In jedem Fall hat Scoyo eine sehr junge Zielgruppe im Auge, da mit Magavideos vermutlich keine Schüler jenseis der 7. Klassen angesprochen werden können. Ein weiteres Highlight für diese Gruppe sind die Lernspiele. Ich selbst war im ersten Moment fasziniert, als ich ihm Browser den Charakter eines Zeitreisenden in einer 3D-Welt annehmen durfte, der durch das antike Rom läuft und Aufgaben bewähltig. Diese Faszination hatte sich dann aber nach wenigen Minuten gelegt, da ich es nicht bis ins antike Rom geschafft habe. Ich konnte den Teleporter nicht bedienen, da man vorher eine Reihe von Multiple-Choice-Fragen über Rom richtig beantworten muss. Das war sowas von frustrierend.

Ist Scoyo Web2.0? Ganz sicher nicht. Scoyo mag eine hervorragend umgesetzte Lernplattform sein, hat aber mit den Gedanken von Kollaboration im Netz nichts zu tun. So wie Scoyo sich präsentiert hätte es auch schon vor 10 Jahren produziert werden können. Das muss ja wirklich nicht schlecht sein, wundert mich aber schon ein wenig. Glaubt man bei Scoyo, dass die Zielgruppe damit nicht klar kommen würde? Oder glaubt man, dass es Probleme mit dem Jugendschutz gäben würde?

Das Hauptaugenmerk bei Scoyo liegt auf jeden Fall auf den Videos. In den Videos wird eine Geschichte erzählt, dass z.B. ein Stuhl verbrochen ist. Die Akteure des Videos finden, dann heraus, dass dies an einem verrosteten Nagel liegt der gebrochen ist. Auf diese Weise wird dann Rost erklärt. In einer anderen Geschichte geht es um Prozentrechnung. Da soll ein Piratenschatz unter verschiedenen Parteien aufgeteilt werden.
Sind diese Alltagsbeispiele eine Hilfe oder machen sie das Lernen schwerer? Ich kann mich nur erinnern, dass in meiner Schulzeit die Aufgaben, die an realen Beispielen gelöst werden mussten, immer die unbeliebtesten waren. Das könnte sich aber geändert haben. Und wer weiß, vielleicht lernt es sich wirklich besser, wenn man weiß wozu der ganze Unsinn gut ist.

Aus gut informierten Kreisen habe ich gehört, dass Bertelsmann einen hohen 2stelligen Millionenbetrag in Scoyo investiert hat. Da kann man wirklich nur staunen.

Wird das Thema online Lernen jetzt präsenter in den Köpfen der Eltern? Wir alle können es nur hoffen.

Veranstaltungshinweis: Buch Digitale

Am 16. Juni findet die Buch Digitale in Berlin statt. Organisator sind die Jungs von Paperc, die mit Verlagen und Vordenkern aus der Medienbranche eine Diskussion über die Zukunft des Buches führen wollen. 

Mit Paperc geben die Jungs selbst eine der möglichen Antworten. Wer sich bei Paperc anmeldet kann kostenlos Bücher lesen, möchte man sie jedoch ausdrucken fallen 5 Cent pro Seite an, die sie sich mit den Verlagen teilen.  Das ist für alle Seiten ein vorteilhaftes Geschäft. Leider ist der Buchbestand noch sehr limitiert, doch das könnte sich schnell ändern, wenn es gelingt auf Veranstaltungen wie der Buch Digialen Verlage zu überzeugen. 

Ich überlege grade selbst mit den anderen Viclaroo Jungs, ob wir zu der Veranstaltung gehen sollen, da wir an Gesprächen mit Schulbuchverlagen sehr interessiert sind

Messestand auf dem EK-Forum

Wir sind am 28.-29. April auf dem Eigenkapitalfoum in Stuttgart mit einem Messestand vertreten gewesen. Eine spannende Veranstaltung, die Gelegenheit bietet mit Investoren und anderen Gründern in Kontakt zu kommen. Mir persönlich lag der Fokus zu stark auf dem Thema Maschinenbau, aber sonst eine gelungende Veranstaltung. Mein Dank geht also an die Organisatoren, die Kreditanstalt für Wideraufbau(KfW) und die Deutsche Börse.

Viclaroo@EK-Forum

Learn2Use - IT im Selbststudium

Jedem von euch der sich schon mal etwas am Computer selbst beigebracht hat, möchte ich Learn2Use wärmstens empfehlen.  Ich habe den Betreiber Andreas auf dem Educamp 2008 kennengelernt.  Andreas Pilz hat nicht nur einen lustig Namen, er  ist auch ein lustiger Typ und natürlich immer auf Achse.  Ich würde ihn (zu Recht) als Barcamp-Hopper bezeichnen. Als Learn2Use Evangelist ist er auf jedem Barcamp zu finden, sollte es auch noch so klein sein.  Kürzlich hat sich Andreas sogar ein Wohnmobil zugelegt um auf jedem Barcamp der erste Teilnehmer zu sein.

Inzwischen ist die Seite auf 7.000 Tutorials angewachsen und übertrifft damit alle anderen Seiten im deutschsprachigen Raum. Learn2Use setzt sich zu großen Teilen aus dem Videomaterial bestehender DVD-Anbieter zusammen. So bieten Firmen wie Video2Brain oder Galileo Teile ihres Videobestandes auf Learn2Use an.  Inzwischen findet man Videos von Andreas auch auf Seiten wie PC-Welt. Die Mitgliedschaft kostet 5,95€ im Monat und bevor Fragen auftauchen: Leider bekommen wir keine Provision. ;-) 

Besonders spannend finde ich, dass Andreas großen Erfolg damit hat, Video-Tutorials für Firmenkunden zu produzieren. Es ist nur natürlich, dass er sein Wissen darüber nutzt, wie man gute “Erklärvideos” produziert. Witzig ist daran aber, dass es ursprünglich nicht sein Ziel gewesen ist überhaupt für Externe zu produzieren. So ändern sich die Dinge manchmal. Immerhin erwirtschaften Seiten wie Sevenload auch einen Großteil ihrer Umsätze damit ihre Videoplattform als Whitelabel zu vermarkten. Oft liegen die Gewinne an anderen Stellen, als man vermutet hätte.

Mc Bildung

Ich habe kürzlich über ein interessantes Projekt  gelesen.  Mc Donald’s Australia hat sich bei Math-Online eingekauft und bieten australischen Schüler jetzt eine kostenlose E-Learning Plattform für Schüler der 7-12 Klasse. Mit über 15.000 Fragen bietet die Seite umfangreiche Informationen um das Leben der Schüler zu erleichtern.  Schade nur, dass die  Schüler keine individuelle Hilfe bekommen können, sondern nur vorgefertigte Fragenkataloge abarbeiten sollen. 

Bye-the-way, wäre das nicht auch eine nette Idee für Mc Donald’s Deutschland? Kauft euch doch bei Sofatutor ein und bildet die deutschen Kinder ein wenig.

http://www.mathsonline.com.au/

Outsourcing Education?

Outsourcing ist in den letzten 20Jahren ein großes Thema geworden .  Es hat die verblüffensten Stilblühlten hervorgebracht, die alle Bereiche unseres Lebens betreffen.  Auch wenn bei uns in Deutschland der Einsatz von Dienstleistungs-Outsourcing deutlich geringer ausfällt, als bei anderen Industrienationen,  kann trotzdem jeder seine eigene Geschichte zum Thema erzählen. Sei es, dass man sich wundert, dass man beim Bestellen eines Dell PCs Post aus Irland bekommt oder dass man eine Hotline anruft und in Tschechien landet.  Outsourcing bestimmt unser Leben sträker als es uns manchmal klar ist. Woher kommen denn günstigen Artikel im 1-Euro-Laden um die Ecke? China! Woher kommt das T-Shirt, dass ich trage? Indien! Diese Reihe könnte man lange fortsetzenb.  Außerhalb von Deutschland ist der Einsatz von Überseehilfskräften, aber nich viel stärker ausgeprägt.  So ist es üblich, dass indische Ärzte für Amtkollegen in Australien CTs über Nacht untersuchen oder dass amerikanische Steuerberater ihre Arbeit lieber an indische Vertreter abgeben. 

Der Bereich der mich am Meisten interessiert ist die Bildung. Gibt es auch hier Outsourcing? Natürlich. Millionen amerikanische Schüler erhalten schon heute Unterricht von indischen Lehrern.  Die Kommunikation läuft über ein Headset und den Computer. Mittels virtueller Klassenzimmer ist Ranshid einem ganz nah und da Mathe-Problem ist schneller gelöst, als das der Tutor um die Ecke überhaupt den Weg ins Haus des Schülers gefunden hat. 

50% der Gymnasiasten nehmen Nachhilfe

Man glaubt es kaum, aber tatsächlich nehmen fast die Hälfte aller Gymnasiasten zwischen 5. und 10. Klasse die Unterstützung von  Nachhilfelehrern in Anspruch. Die Studie “Bildungsbarometer” des Zentrums für empirische pädagogische Forschung an der Universität Koblenz-Landau zeigt klar wie es um den Bildungsstandort Deutschland bestellt ist.  Wer heute keine seinen Kindern beste Chancen bieten will, der ist auf einen privaten Nachhilfelehrer angewiesen. Steigender Leistungsdruck, sinkende Lehrerzahlen und schwierigere Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt sorgen für diesen Trend und lassen Eltern kaum eine andere Wahl. 

Die ZEPF Studie besagt auch, dass in Klassen 11.-13. immernoch 20% Nachhilfeunterricht nehmen. Das “Lieblingsthema” der Schüler scheint dabei Mathematik zu sein. 

Schon vor einiger Zeit hatte die Studie “Sachstand Nachhilfe” des BMWF gezeigt, dass zwischen 13 bis 60% aller Schüler Nachhilfe nehmen. Das bedeutet, dass es in Deutschland zwischen 1,3 Mio bis 5,4 Mio Schüler den Weg zum Nachhilfelehrer suchen. 

http://www.bmbf.de/press/2289.php

http://www.stern.de/news/fast-die-haelfte-der-gymnasiasten-braucht-nachhilfe-21089886.html